Ganzjährlich kultivieren wir ausschließlich Baumpilze auf einem Substrat aus einheimischem Buchenholz.
Da die Baumpilzkultivierung ursprünglich aus Asien stammt,
tragen die Speisepilze meist japanische oder chinesische Namen.
Unsere Frischpilze
Gegenwärtig züchten wir vorrangig Shii-take, Kräuterseitling, Austernseitling, Igelstachelbart und Ling-Zhi.
Diese Pilze sind (außer Ling Zhi) alle hervorragende Speisepilze.
Shii-take
unser Hauptpilz

Für den Shii-take gibt es keinen deutschen Namen. "Shii" ist der Name einer japanischen Kastanienart,
auf der dieser Pilz vorzugsweise wächst, "take" bedeutet Pilz.
Früher waren diese Pilze nur als aus Asien stammende Trockenware bekannt.
In den letzten Jahren bemühen sich auch in Europa einige wenige Züchter mit ihrer Herstellung.
Der Shii-take ist ein sehr schmackhafter Speisepilz.
In der asiatischen Küche hat er seit Jahrhunderten seinen festen Platz.
Er eignet sich wegen seines ausgeprägten Aromas als delikate Beilage für Fleisch-,
Geflügel- und Wildgerichte, aber auch als Würzpilz für Suppen und Saucen.
Feinschmecker bereiten die Pilze als Hauptspeise zu oder verwenden sie roh für die Zubereitung von frischen Salaten.
Der Shii-take ist nicht nur ein hervorragender Speisepilz, sondern hat nachweislich ernährungsphysiologische Wirkungen.
Die Pilze werden heute mit Hilfe modernster Technologien gezüchtet,
da deren Ansprüche an Sterilität, Klimatisierung und Beleuchtung sehr hoch sind.
Das aus Buchenholzspänen bestehende Substrat wird sterilisiert,
mit Pilzbrut beimpft und bei idealen Klimabedingungen vorkultiviert.
Nach mehrmonatiger Durchwachszeit können die Fruchtkörper geerntet werden.
Der gesamte Prozess dauert ca. 4 - 5 Monate.
Neben dem Shii-take kultivierten wir noch die folgenden Pilzarten:
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Igelstachelbart (Affenkopf, Pom pom bl.) |
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Austernseitling | |
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Enoki-take | ![]() |
Pioppino (Pappelpilz) |
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Mai-take | ![]() |
Ling-Zhi |
| © Dr. Schulz (2010) |