Die Pilzkultivierung
Nicht nur auf Grund ihres angenehmen Geschmacks, sondern auch wegen ihrer wertvollen und gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe werden Speisepilze immer beliebter.
Bereits seit vielen Jahrtausenden verzehrt der Mensch Pilze.
Aber erst Anfang des 20. Jahrhunderts war der Wissensstand so weit fortgeschritten,
dass Champignons erfolgreich auf einen Gemisch aus Pferdermist und Erde angebaut werden konnten.
Heutzutage können auch viele anspruchsvollere Pilzarten, wie z. B. der asiatische
Mit unserer Pilzbrutauswahl können auch Sie Speisepilze selbst züchten und ernten.
Das Angebot, sowie die Preise sind dem Bestellformular zu entnehmen.
Ab April beginnt wieder die Saison für Pilzzucht im Freien!
Eine genauere Beschreibung der hobbymäßigen Pilzkultivierung erhalten Sie beim Kauf unserer Pilzbrut mitgesandt.
Zur Kultivierung von Speisepilzen verwendet man vorwiegend Laubhölzer wie Buche, Eiche, Kastanie, Birke oder Obsthölzer.
Die Hölzer müssen so vorbereitet werden, dass sie das Pilzmycel möglichst schnell aufnehmen.
Dazu werden bei der Kerbmethode die Hölzer mit Hilfe einer Säge eingekerbt;
bei der Bohrlochmethode werden die Hölzer mit Hilfe eines Bohrers mit Bohrlöchern versehen.
Die Pilzbrut wird dann in die Kerben oder Löcher gestopft,
woraufhin eine Abdichtung mit Klebeband oder Folie zum Schutz vor Austrocknung,
Fremdorganismen oder Insekten erfolgt.
Die beimpften Stämme werden an einem feuchten und schattigen Ort (z. B. im Keller) gelagert,
wobei nur anfänglich auf Frostfreiheit zu achten ist. Nach dem Anwachsen des Mycels können die Stämme ganzjährig im Freien verbleiben.
Auf Holz wachsen z. B. der
Zur Kultivierung von Speisepilzen auf Stroh verwendet man Weizen-, Roggen- oder Gerstenstroh. Haferstroh ist weniger gut geeignet. Für eine schnelle Ausbildung des Pilzmycels ist im Inneren des Strohballens für ausreichende Feuchtigkeit zu sorgen. Auf Stroh kultiviert man den Austernseitling oder die Braunkappe (Kulturträuschling). Die Kulturen halten so lange, bis das Strohsubstrat aufgebraucht ist.
| © Dr. Schulz (2012) |